WOLFGANG KRAINZ

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Lymphdrainage nach Dr. Vodder:

 

 

Lymphe nennt man eine Eiweissreiche, milchig durchsichtige Flüssigkeit, die im Körper ähnlich zirkuliert wie das Blut. In einem oberflächigen Netz knapp unter der Haut fliesst die Lymphe Richtung tiefere Körperschichten in Sammelgefässe, die den Strom Richtung Leiste und Achselhöhle, schliesslich zum Hals transportieren. In der Leiste, in der Achselhöhle

und am Hals haben wir die Lymphknoten.

Lymphe besteht aus Lymphozyten (Abwehrzellen) und grossen Eiweissmolekülen, die nicht mehr zurück in die venöse Blutbahn gelangen können. Sie beinhaltet auch wichtige Zellen, die dem Immunsystem dienen. Die Lymphe transportiert Abwehrzellen, lebenswichtige Baustoffe, Vitamine, Hormone, Abfall- und Giftstoffe. Das Lymphsystem ist also eine Art Reinigungs-, Schutz- und Abwehrapparat im Körper.


Anwendungsgebiete:

 

 

 - Knie,- Hüft,- Brustoperationen

 - Wirbelsäulenerkrankungen

 - Tennisarm

 

 


Kann die Lymphe nicht mehr fliessen, weil ein Unterbruch in der Leitung ist

(z.B. nach Lymphknotenentfernung), bleibt die Flüssigkeit im Gewebe liegen.

Das führt zu einer Schwellung.

Auch wenn übermässig viel lymphpflichtige Last anfällt, wie z.B. bei einer Verletzung mit Blutung ins Gewebe nach einem Misstritt, kommt es zu einer Schwellung. Diese Schwellung kann dann mittels manueller Lymphdrainage leichter abtransportiert werden.

Manuelle Lymphdrainage ist eine ganz feine Art von Massage.

Mit minimalem Druck wird die gestaute Lymphflüssigkeit durch die Massage Richtung Hals geschoben, wo die Lymphflüssigkeit wieder in den venösen Blutstrom einfliesst.

 

Es wird beim Hals begonnen, um den Lymphfluss anzuregen, dann geht es weiter in Richtung Bauch, Leiste, Oberschenkel, Unterschenkel, Fuss oder Schultergürtel, Oberarm, Unterarm, Hand, abhängig von der betroffenen Region.

Zur Unterstützung der manuellen Lymphdrainage wird anfänglich bandagiert, später mit Kompressionsstrümpfen und -ärmeln die Langzeitwirkung verbessert.

Angewandt wird manuelle Lymphdrainage hauptsächlich bei Patienten und Patientinnen, denen bei einer Operation Lymphknoten entfernt worden sind.

 

Dies ist häufig der Fall bei krebsbedingten Eingriffen. Weiter wird Lymphdrainage bei venösen und lymphatischen Staus in den Beinen verordnet, z.B. nach einer Krampfadern-Operation.


Lymphdrainage wird auch bei Hautleiden, z.B. Akne, bei Narbenkorrekturen in der plastischen Chirurgie oder bei Verbrennungen, bei geschwächtem Immunsystem und vielem mehr als hilfreiche Behandlungsmethode eingesetzt.

Die manuelle Lymphdrainage wurde von Herrn Dr. Vodder und seiner Frau in den Dreissigerjahren in Frankreich entwickelt.

Es war anfänglich eher eine intuitive und auf Erfahrung basierende Methode.

Erst Jahre später wurde die Wirksamkeit

wissenschaftlich erforscht und nachgewiesen.